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Warnung vor steigenden Heizkosten und Energiespartipps für alle Mieter

Liebe Mieterinnen und Mieter,

zurzeit erreichen uns viele Anfragen, in denen es um die Entwicklung der Energiekosten und um die Höhe und Bemessung der Heizkostenvorauszahlungen geht.

Wir müssen leider darauf hinweisen, dass wir personell nicht in der Lage sind, alle Anfragen in dem gewünschten Umfang telefonisch zu beantworten. Daher haben wir nachfolgend einige Informationen zu dem o. g. Thema für Sie zusammengefasst.

In Presse, Funk, TV oder Internet ist in der letzten Zeit viel zum Thema Energiepreisentwicklung berichtet worden. Kernaussage in allen Artikeln ist, dass die Energiepreise seit dem letzten Jahr stark gestiegen sind und voraussichtlich auch in diesem Jahr und den nächsten Jahren weiter steigen werden. Davon sind alle Haushalte in Deutschland betroffen.

Heizkostenvorauszahlung bald anpassen

Um diese absehbare Kostensteigerung möglichst aufzufangen, ist es sinnvoll, Ihre Heizkosten­vorauszahlungen anzupassen. Das ist auf zwei Arten möglich.

1. Sie warten ab und reagieren dann

Mit der diesjährigen Heiz- und Betriebskostenabrechnungen werden wir auf Basis der neuen Preise Ihre Vorauszahlungen neu kalkulieren und Ihnen den neuen Betrag mitteilen.

2. Sie reagieren jetzt sofort

Oder Sie teilen uns vorab schriftlich (per Post oder per E-Mail an meinabschlag@kwg-halle.de) mit, um welchen Betrag Sie die monatlichen Heizkostenvorauszahlungen erhöhen möchten.
Die frühzeitige Anpassung hat den größten Effekt, da hierdurch ein höherer Vorauszahlungsbetrag im Kalenderjahr angespart wird.

Die Anpassung der Heizkostenvorauszahlung durch uns erfolgt auf Basis einer Schätzung. Für den tatsächlichen Verbrauch sind aber im Wesentlichen das persönliche Verbrauchsverhalten sowie das Wetter ursächlich. Wir können daher keine Gewähr dafür übernehmen, dass die im kommenden Jahr 2023 abzurechnenden Heizkosten von Ihren Vorauszahlungen gedeckt werden.

Zuschüsse in der Diskussion

Um soziale Härten abzumildern, die sich aus den hohen Energiepreisen ergeben, sind von staatlicher Seite verschiedene Hilfsinstrumente zugesagt worden (Heizkostenzuschuss, Energiepreispauschale, Familienzuschuss, etc.). Achten Sie bitte auf aktuelle Informationen in Presse, TV oder Internet und werden Sie entsprechend aktiv.

Tipps zum Energie sparen

Richtig lüften

Lüften Sie Ihre Wohnung mehrmals am Tag für kurze Zeit richtig durch! Öffnen Sie dafür die Fenster vollständig und sorgen Sie für Durchzug. Nach fünf bis zehn Minuten ist die schlechte Luft draußen und die frische drinnen. Das bringt mehr als das ständige Lüften per Kippstellung der Fenster. Die Heizkörper bzw. der Thermostat müssen beim Lüften abgedreht werden, sonst wird nur unnötig zum Fenster heraus geheizt. Der Raum kühlt während der kurzen Lüftungszeiten nicht aus.

Raumtemperatur absenken

Schon mit einem Grad weniger Heiztemperatur können sechs Prozent Energie eingespart werden. Im Wohnzimmer und in der Küche reichen in den allermeisten Fällen 20 – 22 °C aus, im Badezimmer 21 °C, auf den Fluren 18 °C und im Schlafzimmer ebenfalls 18 °C. Noch zwei Tipps: Mit einem Thermostat lassen sich die Temperaturen leicht kontrollieren. Und: Drehen Sie die Heizung beim Verlassen der Wohnung nicht ganz herunter, weil die Wohnung sonst zu sehr auskühlt.

Luftfeuchtigkeit kontrollieren

Die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung sollte zwischen 35 und 55 Prozent liegen. Das sorgt nicht nur für ein angenehmes Wohnklima, sondern beugt auch Schimmelbildung vor. Weil sich trockene Luft zudem schneller aufheizen lässt, können Sie auch die Raumtemperatur reduzieren. Tipp: Die Luftfeuchtigkeit lässt sich am besten mit einem digitalen Hygrometer kontrollieren, das im Fachhandel erhältlich ist.

Fragen bitte per E-Mail

Haben Sie darüber hinaus noch Fragen? Dann wenden Sie sich bitte schriftlich per Brief oder per E-Mail (energiekosten@kwg-halle.de) an uns. Sie erhalten dann abhängig vom Aufkommen der Anfragen in wenigen Arbeitstagen eine Antwort. Danke.

Ihr KWG-Mieterservice